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Bürgermeister

Bei einem sehr konstruktivem Gespräch an dem der Bürgermeister und das Stadtbauamt teilgenommen haben, konnten wir erreichen, dass in Zukunft bei Baumaßnahmen, die die Belange von Behinderten betreffen, wir gehört werden. Immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Die Zukunft wird es zeigen.

Ergebnisse

Als Ergebnis unserer Gespräche hier nur ein Bild der Bushaltestelle in Röhlingen, außerdem sind an allen Straßenquerungen Nullabsenkungen vorhanden. An der Bushaltestelle sieht man den erhöhten Randstein, den Blindenleitstreifen mit dem Aufmerksamkeitsfeld und sogar die Sitzbank mit Armlehnen. Im Prinzip handelt es sich um nichts besonderes. Nur hätten wir uns nicht eingemischt, wäre es wohl wieder nach dem alten Standard gebaut worden. Ich denke ein schöner Erfolg!

Bopfingen Hauptstraße

Man stelle sich folgende Situation vor:
Die Hauptstraße in der Innenstadt wird erneuert und dabei wird die Bushaltestelle verlegt. Die Bushaltestelle wird als schiefe Ebene konzipiert.
Auf die Frage warum diese Form? Kam die Antwort:
Eine Kante zwischen Bushaltestelle und Fußgänger birgt Gefahren für Fußgänger. Die Landkreisverwaltung sagt mir, dass das PBefG eine Barrierefreiheit erst ab 2022 vorsieht. Den Hammer aber brachte ein Stadtrat. Eine Rampe (Hoher Randstein) ist nicht mehr nötig, da neue Busse über eine Einstieghilfe verfügen. Damit wird das Problem des barrierefreien Einstiegs keines mehr sein.
Unwissenheit, Unkenntnis, Ignoranz. Mir fällt nichts mehr ein.

Waldkrankenhaus

Das Waldkrankenhaus soll umgebaut werden. Ein Hotel mit Seminarräumen soll entstehen.
Barrierefreiheit ist Teil des Konzeptes sagt der Investor. Ursprünglich war vereinbart, dass wir uns das Konzept gemeinsam anschauen. Leider ist bisher noch nichts geschehen.
Ich bin auf das Konzept gespannt!

Saverwang

Die Durchgangsstraßen in Saverwang sollen erneuert werden. Ich wollte in die Grobplanung mit einbezogen werden. Alle stimmen zu. Toll. Ein Gespräch mit Bürgermeister und Planer soll Klarheit bringen.
Vielleicht bringts wirklich was.
Leider nicht!
Eine Besprechung vor Ort mit Planern und Verwaltung. Auf die Frage nach der Barrierefreiheit, kam die Antwort aus der Verwaltung: Wir wollen das nicht!
Ein Schlag in die Magengrube. Aber das ist die Realität. Leider kein Einzelfall sondern die Regel.

Fördermittel

Bei Baumaßnahmen in Städten und Gemeinden werden in der Regel Förderanträge an die Landesregierung gestellt. Eine der Voraussetzungen, dass diese Fördermittel gewährt werden, ist, dass diese Baumaßnahmen barrierefrei ausgeführt werden. Leider ist dies immer wieder nicht der Fall.
Wer ist zuständig? Ich finde niemanden!
Eine weitere Voraussetzung ist, dass Behindertenbeauftragte gehört werden.
Wer wurde gehört?
Keine Antwort!!
Ich finde wir müssen viel mehr und auch gezielter auftreten! Nur so kann man Erfolg haben.

Erschließung Wohngebiet Kapellenäcker Rainau-Buch

Man stelle sich folgendes vor:
Nach dem Debakel bei den Baumaßnahmen in Saverwang wurde ich von den Planern zu einem Gespräch geladen welches die Erschließung in Buch zum Inhalt haben sollte. Eine löbliche Maßnahme. Bei diesem Gespräch wurde anhand des Planes Maßnahmen wie zum Beispiel die Nullabsenkung besprochen und in den Plan eingezeichnet. Ich, sowie natürlich die Gemeinde und die bauausführende Firma erhielten ein Gesprächsprotokoll mit Auszügen aus dem Plan und den eingezeichneten Nullabsenkungen.
Nachdem mir zu Ohren kam, dass die Randsteine gesetzt werden, wollte ich nachsehen. 
Man glaubt es kaum: Randsteine im üblichen Maß wurden durchgehend ohne Nullabsenkung eingebaut.
Welche Fragen sind zu stellen:
- Wer ist denn dafür verantwortlich?
- Kann es sein, dass niemand merkt, dass nicht nach dem Plan gearbeitet wird?
- Irgendjemand muss doch sagen, jetzt machen wir die Randsteine oder nicht?
Ich habe die Gemeinde, die Bauleitung und das Planungsbüro informiert.
Ich bin gespannt, was geschieht. 

SaverwangII

Ortsdurchfahrt Saverwang.
Nach dieser seltsamen Veranstaltung in Saverwang habe ich die Rechtsaufsicht der Landkreisverwaltung eingeschaltet. In diesem Verfahren wurde vom Planer eine Stellungnahme angefordert. Mir wurde jetzt die Stellungnahme des Planers übermittelt, mit folgendem Inhalt:
  • Die Nullabsenkung im Bereich Riester wurde vergessen
  • Die Nullabsenkung im Bereich Lindenstraße ist inzwischen vorhanden. Dort lag ein Fehler der Baufirma vor.
  • Die Absenkung am Baugebiet Sand fehlt und wurde vergessen. Hier liegt ein Fehler der Baufirma vor.
Was soll man sich dabei denken?

Kapellenäcker BuchII

So sieht die Situation danach aus. Das heißt die neuen Randsteine wurden ausgebaut und der Verwertung zugeführt. Diese Steine wurden anschließend eingebaut. Die Kanten werden noch abgefräst. Wurde zumindest gesagt. Ist das Stand der Technik?

Bushaltestellen

Das Land Baden Württemberg hat im Jahr 2015 ein Programm aufgelegt, wonach Städte und Gemeinden Fördermittel beantragen konnten um Bushaltestellen barrierefrei umzubauen. Natürlich können dies auch die Kreise für ihre Bereiche tun. Am 20.01.2016 fand eine Verkehrsschau des Ostalbkreises statt um den Umfang der Baumaßnahmen zu besprechen. Zu beachten ist dabei, dass es sich um Haltestellen außerhalb geschlossener Ortschaften handelt, denn innerhalb von Ortschaften sind die Kommunen zuständig.
Die Vertreter des Landkreises wie auch der Stadt Aalen waren sehr gut vorbereitet und auch sehr kenntnisreich. Keinerlei Probleme. Gleichzeitig wurden die Baumaßnahmen mit baurechtlichen Anordnungen besprochen. Das heißt wie in der Bauphase die Haltestellen bedient werden.
Bei dem Mitarbeiter der Firma OVA war dies ein klein wenig anders. Fragen waren: Ist es notwendig die Bordsteine anzuheben und Kasseler Borde einzubauen? Ist es notwendig oder soll es nur schön werden?
Für meine Begriffe ein Zeichen dafür, dass die OVA die Barrierefreiheit immer noch nicht verinnerlicht hat.

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