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Kaphaltestelle

Kaphaltestelle
Die Kaphaltestelle ist eine Sonderform der Haltestelle am Fahrbahnrand, wobei der Wartebereich in Richtung Fahrbahn hineingezogen wird. Der Bus muss seine Fahrspur bei der Anfahrt an die Haltestelle nicht verlassen, wodurch jede Seitenbewegung ausgeschlossen wird. Die Spaltbreite (Abstand zwischen Randstein/Gehweg und Bus) im Einstiegsbereich kann auf Grund einer gradlinigen Anfahrt weiter minimiert werden. Der Bordstein kann damit bis zu 21cm hoch werden, wodurch der Neigungswinkel der Rampe  (für den Zustieg von Rollstuhlfahrern) wiederum verringert werden kann. Flächeneinsparung oder Raum für den größeren Wartebereich wirken nochmal positiv. Zusätzlich kann durch die Parkplätze der ruhende Verkehr kanalisiert und die zugeparkten Bushaltestellen vermieden werden.
Behinderung: Nach einer Untersuchung tritt eine Behinderung des übrigen Verkehrs nur dann auf, wenn die Belastung von mehr als 800 Fahrzeuge pro Richtung und Stunde und einer Taktfrequenz der Busse von weniger als 10 Minuten vorhanden ist. (vgl. Blennemann/Girnau/Grossmann 2003: 248)
Dadurch wird seit Jahren diese Art der Haltestellen vom Bundesministerium für Verkehr wie auch Bundesanstalt für Strassenwesen favorisiert.
Die Skeptiker dieses Modells, können sich ja mal Gedanken darüber machen, dass die Müllabfuhr auch keine Kilometerlangen Staus verursacht, obwohl diese bei jedem Haus mitten auf der Fahrbahn stehen bleibt.
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